Caroline Dell / Hoffentlich nur dich / Leseprobe

Exposé

 

 

  • Jugendroman ( Thema der Liebe)

  • 291 Normseiten

  • Erzählt aus der Ich-Perspektive

 

Cleo Forster verliebt sich im Urlaub Hals über Kopf in Finn. Auf ihre kurze Beziehung folgen jede Menge Kummer, verzweifelte Gedichte und eine erschreckende Erkenntnis.

 

Mit der befreundeten Familie Bader fährt Familie Forster nach Frankreich. Es sollen zwei Wochen voller Sonne, Strand und Meer werden.

Schon am Flughafen begegnet Cleo Finn, dem Ältesten der Baders. Er ist groß, blond, braunäugig und offensichtlich ein ziemlich genialer Typ.

Schon bald merken die beiden, dass sie sich voneinander hingezogen fühlen und stürzen sich in eine Beziehung, die Cleo zunächst vorkommt, wie das Beste was ihr je passiert ist.

Nachdem die beiden sich aber bewusste werden, dass kein Mensch sich nach nur wenigen Tagen verlieben kann und das alles viel zu schnell gegangen ist, trennen sie sich.

Für Cleo ist das zwar ein Stich ins Herz, doch sie vertraut auf die noch immer währende Liebe der beide. Sie ist sich sicher, dass sie, sobald sie sich erst einmal richtig kennengelernt haben, wieder zusammen kommen würden.

Als der Urlaub dann vorüber ist, versucht Cleo alles besser zu machen als damals. Sie bemüht sich Finn diesmal richtig kennen zu lernen.

Leider kommt es zu einem unglücklichen Zufall:

Weil Cleo in der Schule nicht viele Freunde hat, lässt sie sich auf eine Freundschaft mit Liam, dem Sohn ihres Mathelehrers ein, der bis über beide Ohren in sie verliebt ist. Cleo aber will nur Finn, den sie liebt wie sie noch keinen anderen je geliebt hat.

Liam aber hat keine Ahnung für wen Cleo wirklich etwas empfindet, und küsste sie im Park genau in dem Moment, als Finn auf der Suche nach Cleo dort einen Spaziergang macht.

Finn stellt darauf die Bemühungen um Cleo ein, versucht sie zu vergessen, obwohl er sie liebt.

Da Cleo jedoch nicht gesehen hat, dass Finn den Kuss sah, kann sie sich seine plötzliche Resignation nicht erklären und ist völlig am Verzweifeln.

Sie beginnt zu glauben, dass Finn ein anderes Mädchen liebt.

Als sie gerade ihre beste Freundin besuchen will, entdeckte sie diese in eindeutiger Pose mit Finn und bleibt unfähig sich zu rühren auf der Straße stehen, bis ein Auto auf sie zugefahren

kommt und sie anfährt.

 

Cleo beginnt in dem Roman ein Gefühl für die Liebe zu bekommen. Ihr erster Eindruck ist, dass Liebe einfach und leicht ist, doch nach und nach erfährt sie, dass das Gegenteil der Fall ist.

Sie geht durch eine schwere Phase und weiß mit der Zeit wie sie sich trotz ihrer Lebenssituation nach außen hin zu verhalten hat.

 

Es wird drei Teile geben (Hoffentlich nur dich – Alle Wege führen zu dir – Plötzlich für immer). Erst im letzten Buch, wenn Cleo schon älter ist, wird ihr verwundetes Herz zurück zu Finn finden.

 

 

 

Leseprobe

 

Das Frühstück zog sich noch lange. Als wir alle fertig waren, räumten wir gemeinsam den Tisch ab. Heute hatte ich wieder Spüldienst. Finn hatte sich bereiterklärt abzutrocknen. So kam es, dass wir kurzerhand wieder alleine in der Küche standen. Die anderen waren nach oben gegangen.

Während ich also das Wasser einließ, gab ich viel Spülmittel hinzu, sodass eine Menge Schaum entstand.

Finn räumte noch Sachen in den Kühlschrank. Der Schaum wurde immer höher und bevor ich den Wasserhahn ausdrehen konnte lief das ganze Spülwasser über. Plötzlich war überall Schaum. Auf der Spüle, auf dem Boden, an meinen Händen. Überall.

Hastig hechtete ich zur Spüle um den Hahn auszudrehen. Finn hatte noch nichts mitbekommen, er stellte gerade die Marmelade in den Kühlschrank.

Bevor ich dann das Wasser abdrehen konnte geschah etwas womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte: Finn machte gerade den Kühlschrank zu, da packte er mich auf einmal spielerisch von hinten und zog mich an sich.

„Finn! Der Schaum eskaliert gerade.“, brachte ich heraus. In seiner Nähe klopfte mir das Herz bis zum Hals.

Finn hatte mich mittlerweile in seinem Arm rumgedreht, sodass wir uns gegenüber standen. Er sah hinter mich und riss seine Augen auf. Mit einem Satz war er auf der anderen Seite der Küche und drehte das Wasser ab. Sofort vermisste ich seine Wärme.

Nun standen wir beide vor dem Schaumbad, das sich seinen Weg quer durch die Küche gebahnt hatte.

„Oh.“, meinte ich nur. Ich war noch ganz zittrig von seiner Berührung.

„Das ist alles deine Schuld.“, lachte Finn und warf mir eine Ladung Schaum ins Gesicht. Zuerst verstand ich garnicht was er da getan hatte doch dann lud ich ebenfalls meine Arme voll Schaum und warf es ihm hinterher, als er gerade dabei war zu flüchten. Mit der nächsten Ladung bewaffnet sprang ich ihn von hinten an und wir landeten lachend auf dem Küchenboden in mitten all dem Schaum.

 

 

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