
Erlanger Verlag für Mission und Ökumene
der Evang.-Luth. Kirche in Bayern KdöR
Hauptstraße 2
91564 Neuendettelsau
Bayern
Deutschland
Sie erreichen den Erlanger Verlag:
per Telefon: +49 (0) 98 74 9 1500
per Email: erlanger.verlag@elkb.de
per Webseite: Shop Erlanger Verlag

Der Erlanger Verlag für Mission und Ökumene
Unter diesem Namen setzen wir seit 1998 die bald 130ährige Tradition des Verlags der Ev.-Luth. Mission Erlangen fort. Am 1. Oktober 1897 wurde er als Verlag der Leipziger Mission gegründet, um Kleinschriften und Missionsperiodika für die Gemeinden, theologische und ethnologische Arbeiten aus ihren Arbeitsgebieten in Indien und Ostafrika und vor allem das „Evangelisch-Lutherische Missionsblatt für die Ev.-Luth. Mission zu Leipzig“ (bis 1943) zu veröffentlichen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte der Verlag seinen Sitz nach Erlangen. Daher hat der Verlag seinen heutigen Namen.
Die Welt, die mit uns spricht
Dieses Motto ist Programm und prägt bis heute das Angebot: Betrachtungen, Gebete und Meditationen von Christinnen und Christen aus aller Welt bilden neben Erzählungen aus Afrika und dem Pazifik einen Schwerpunkt unserer Veröffentlichungen. Sachbücher für die Eine-Welt-Arbeit und Handbücher über Länder und Kirchen im Süden unserer Welt ergänzen das Angebot.
Der andere Schwerpunkt liegt auf der Missionswissenschaft. Die Reihen „Missionswissenschaftliche Forschungen. Neue Folge“, „Makumira Publications“ und „World Mission Scripts“ informieren über den gegenwärtigen Forschungsstand.
Träger des Verlags ist heute „Mission EineWelt“ – das Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit Sitz in Neuendettelsau. Hier hat der Verlag sein Büro. Seit 2021 sind Pfarrerin Ulrike Hansen und Pfarrer Reinhard Hansen für die Verlagsleitung verantwortlich.
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Genres:
- Sachbuch
- Religion
- Belletristik
Harry Oelke und Franziska M. Schoppa (Hg.)
Im Spannungsfeld: Mission in nationalsozialistischer Zeit
Christliche Praxis, politische Ideologie – und die Erinnerung daran
Softcover, 208 Seiten
Erlanger Verlag
Preis: 27,50 €
ISBN: 978–3‑87214–376‑1
Über das Buch:
Zwischen 1933 und 1945 hatte es die protestantische Mission mit einer der größten Herausforderungen ihrer Geschichte zu tun: der nationalsozialistischen Ideologie. Der Band über eine dazu in Neuendettelsau durchgeführte wissenschaftliche Tagung untersucht, wie die hierarchisch-totalitäre Ordnung des NS-Staates mit der auf Christus zentrierten Missionstheologie in ein Spannungsverhältnis geriet. Im Fokus stehen dabei die großen theologischen, organisatorischen und religionspolitischen Probleme, vor die Missionsgesellschaften in dieser Zeit gestellt waren. Aus einer interdisziplinären Perspektive analysieren die Beiträge des Buches die politischen Voraussetzungen, die kirchlich-theologischen Bedingungen und die missionarischen Praktiken dieser Epoche. Sie legen offen, wie tiefgreifend die NS-Ideologie die Strukturen und das Selbstverständnis der Mission beeinflusste und die Erinnerungskultur von und zu Mission und Kirche prägte. Ein Beitrag zur Aufarbeitung eines bisher wenig erforschten Spannungsfeldes von Glaube, Macht und Verantwortung.
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