Verlag Federfrei

Der Verlag federfrei besteht seit 2007 und hat mittlerweile Werke von mehr als 50 Autoren herausgebracht. Das Buchprogramm setzt auf den Bereich „Krimi und Thriller“ mit Schwerpunkt Regionalkrimis Österreich.
Im Bereich Regionalkrimis Österreich werden regionale Krimi- und Thrillerautoren publiziert, die das Flair und die Eigenheiten verschiedener österreichischer Regionen in eine spannende Geschichte verpacken. 
Der Verlag ist seit seinem Bestehen dieser Linie treu geblieben. wenn auch sukzessive Krimis mit internationalen Schauplätzen Einzug ins Programm finden. Der Fokus wird hierbei auf Polit-Thriller gelegt. Pro Jahr veröffentlicht der Verlag federfrei ca. 20 Krimis und Thriller


Kontakt 

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Ein Gedanke zu „Verlag Federfrei

  1. Hans Walter Missbichler

    Hans Walter Missbichler   Architektur u. HandwerksKunst   Titurel 4   81925 München

     

    Sehr geehrte Damen,

    sehr geehrte Herren,

    wertes Team Federfrei Verlag,

     

    1933 ging ein junger Bursche der Tradition gemäß von LINZ a.d. Donau aus auf die Walz. Er wollte durch diese  `Fr e m d e n j a h r e`   als brauchbarerer Mensch wieder zurück kommen in  seine Heimatstadt.

    In den Werften des Linzer Binnenhafen gut ausgebildet steuerte er immer die großen Hochseehäfen an. Zuerst  nach Italien (Schwarzhemde beherschen die Szenerie!), dann hoch nach Hamburg (dort wilde Horden: " … he`Langer, bist a Kommunist !! …"

    Einquartiert in Hamburger Gewerkschaftshaus (bis 1. Mai `33 – dann: siehe Zeitgeschichte) folgte er den letzten Meldungen des Gewerkschafts eigenen Radiosender: " (Werbung für den Salin Fünfjahresplan)  … in ODESSA/Sewastopol werden die modernsten Schiffe gebaut … dort wirst Du gebraucht … dort kannst Du was lernen … ". Der Bursche wußte seine Schritte zu lenken!

           Kaum im Vorraum der UdSSR, wie er es in seinem sauber geführten Walzbuch verewigte, wurde er mit : "Stoi !!  Rucki werch !!!  … ein paar Schüssen in die Luft, verhaftet.

    Nach Durchwanderung des HOLDOMOR (dieses Wort auszusprechen war bei Androhung der Todesstrafe bis in die Zeit des Gorbatschow- Tauwetters verboten)  lernte in  den Tiefen alter Tscheka- Katakomben das Bauern und Arbeiterparadies aus verschiedensten Perspektiven kennen.

    Der Bursche überlebte diese Strecke seiner Wanderung und kam gerade wieder rechtzeitig zurück in seine Heimat, um sich als sozialdemokratisch Gesinnter (aus der Zeit der Ersten Republik) an den Februar `34 zu beteiligen.  (mit Bulgarie in der Todeszelle des Linzer Landgerichts/Standgericht – siehe Zeitgeschichte)

    Die eigentliche Geschichte dieses Burschen beginnt erst nach dem Ende des II. Weltkriegs.

    Ich bin dieser erschütternden Geschichte nachgewandert. Nicht jeden seiner Schritte, doch schon in die Geographien der Ereignisse. (Wie der Bursche, kam auch ich mit guten Kenntnissen der ukrainischen und russischen Sprache und tiefen Einblick in deren  Kultur zurück an den Schreibtisch) Gerne sende ich mehr Information über mein gegebenes Versprechen, den im Kalten Krieg verloren gegangenen  Burschen wieder zurück zu bringen in seine Heimatstadt und würde mich freuen, nach Terminabsprache in ihr Haus geladen zu werden.

     

    Mit freundlichen Grüssen,

     

    Hans Walter Missbichler   (http://www.dasstorchennest.at)  

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